Kurdische Küfa im SUSI – Treff Freitag, 3.7.2020, ab 18.30 Uhr

tom_234453Am 3. Juli erwartet euch bei der kurdischen Küfa im Susi-Café ein spannender Beitrag
zu politischen Gefangenen in der Türkei.

Die einseitige Aufkündigung der Friedensverhandlungen durch Erdogan ging einher mit
einer umfassenden Verhaftungswelle, welche die HDP als politischen Genozid bezeichnet. Die türkischen Gefängnisse sind überfüllt von politischen Gefangenen,  darunter tausende von kurdischen Aktivistinnen und Politikerinnen. In keinem anderen
Land gibt es mehr politische gefangene Frauen. Auch die neuste Verhaftungswelle nimmt vor allem politisch aktive Frauen ins Visier.

Die Umsetzung des Ko-Vorsitzenden- Prinzips, das Engagement in Frauenvereinen und die Vorbereitung von 8. März Demonstrationen werden als Indizien für die Unterstützung von Terrororganisation geahndet.

Besime Konca, ehem. HDP-Abgeordnete und Aktivistin und Yvonne Heine vom kurdischen Frauenbüro für Frieden CENÎ werden von der aktuellen Situation der Gefangenen berichten und die internationale Kampagne „Solidarity Keeps Us Alive!“
für politische Gefangene weltweit vorstellen.

Bitte beachten: Abstandsregel wie überall 1,50 m und einfache Atemschutzmaske.

GEGEN DIE AGGRESSIONEN UND KRIEGSTREIBEREIEN DER TÜRKEI IN SÜDKURDISTAN/NORDIRAK! Menschenkette am Samstag, 20.6 ab 16h am Rathausplatz

Wir laden Euch alle herzlich ein – kommt, bringt Freund*innen mit!!!

GEGEN DIE AGGRESSIONEN UND KRIEGSTREIBEREIEN DER TÜRKEI IN SÜDKURDISTAN/NORDIRAK!
Militärische Luftschläge gegen Krankenhäuser und Geflüchtetencamps

Völkerrechtswidrige Machenschaften der Türkei sind eine Weiterführung des Genozids
Die Türkei hat in der Nacht vom 14. auf den 15.06.2020 unter dem Namen „Adlerklaue” (türk. „Pençe-Kartal“) eine neue Besatzungsoffensive in Südkurdistan/Nordirak eingeleitet. Pünktlich um Mitternacht (23 Uhr mitteleuropäischer Zeit) starteten etwa 20  Kampfflugzeuge vom Militärflughafen Diyarbakir (kurd. Amed). Anschließend kam es zu Bombardierungen des Geflüchtetencamps Mexmûr (Machmur), das etwa 60 Kilometer südwestlich von Hewlêr (Erbil) liegt, den Guerillagebieten im Dreiländereck Türkei-Iran-Irak und der ezidischen Şengal-Region.
Ob es bei den Luftangriffen zu Toten kam, ist bislang unklar. In der Şengal-Region  berichten die Einwohner, dass eine Krankenstation im Ort Serdeşt bombardiert und dabei Zivilisten verletzt worden sind. Dort befindet sich zudem ein Geflüchtetenlager mit  Überlebenden des Genozids der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) vom August 2014.
Die Angriffe des türkischen Staates in Şengal ereigneten sich nur wenige Stunden,  nachdem rund 150 ezidischen Familien, die 2014 aufgrund des IS-Genozids in die Türkei geflüchtet waren, in ihre Heimatstadt zurückkehrten.
Auch das Camp Mexmûr mit seinen rund 12.000 Einwohnern ist nicht das erste Mal Angriffsziel der Türkei. Am 15. April starben drei Zivilistinnen bei einem türkischen Drohnenangriff. Das irakische Außenministerium hatte daraufhin den türkischen Luftangriff auf das Geflüchtetencamp Mexmûr verurteilt und Respekt vor der Souveränität des Iraks gefordert.
Deshalb rufen wir die Europäische Union, die NATO und die Bundesregierung auf, sofort zu handeln und Schritte gegen die Aggressionen der Türkei einzuleiten. Wir fordern die umgehende Einstellung aller militärischen Handlungen der Türkei sowie den damit zusammenhängenden Schutz der Menschen. Des Weiteren fordern wir, keine weiteren
Waffenlieferungen an die Türkei und andere kriegsführende Kräfte, in der Region, keine weitere politischen und wirtschaftlichen Unterstützungen der Türkei, bis die Absicht für Frieden und Demokratie nicht eingeleietet sind.
Auch Internationalistischer Widerstand richtiger und wichtiger denn je Darum ist auch die internationale Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft mehr denn je gefragt, klare Haltung gegen diese Verbrechen gegen die Menschheit und Menschlichkeit, gegen diese Kriegsverbrechen einzunehmen und sich solidarisch mit den Menschen in Mexmûr, Şengal und Qandîl zu zeigen. Wir alle haben die Verantwortung und Verpflichtung, jenseits der Machtinteressen der Staaten, die Werte, die unser Dasein berechtigen, zu schützen und zu verteidigen – und deswegen solidarisieren sich weltweit Menschen durch zahlreiche Proteste und Aktionen mit den Menschen vor Ort.
Stärkt und Unterstützt die Kurd*innen in ihrem Vorhaben für ein demokratisches, multiethnisches Kurdistan sowie ein friedliches Syrien, ein sicheres Irak und eine demokratische Türkei – die Selbstverwaltungsstrukturen in den Regionen müssen und sollten auf jeden Fall im Sinne der Menschlichkeit mit allen erdenklichen Möglichkeiten geschützt und gefördert werden.

Kundgebung 15.6. 17h Platz der Alten Synagoge Gegen den neuen türkischen Angriffskrieg auf die Straßen!

– Türkei bombardiert erneut ezidische Bevölkerung in Sinjar, das Flüchtlingslager Maxmur und das Kandilgebirge –


In der Nacht auf den 15. Juni bombardierte die türkische Luftwaffe mit mindestens 50 Kampfflugzeugen erneut die ezidische Bevölkerung in Sinjar und parallel das Flüchtlingslager in Maxmur im Nordirak. Laut örtlichen Angaben wurde das Krankenhaus in Serdest im Gebirge Sinjar, wo mehrere Zehntausende Zivilist*innen leben,  bombardiert. Ebenso wurde Geliye Silo, der Ort an dem Zekî Sengalî (Mam Zekî), Mitglied der ezidischen Koordination Şengal, am 15. August 2018 durch einen gezielten Anschlag des türkischen Staates ums Leben kam, erneut bombardiert. Kurze Zeit später wurde die Stadt Khanesor und das Dorf Barê auch bombardiert. Noch liegen keine Informationen vor, wieviele bei den Angriffen verletzt oder getötet wurden.
Die ezidische Gemeinschaft überlebte die genozidalen Angriffe des Islamischen Staates IS im Jahr 2014, wird jedoch seit 2017 wiederholt von der Türkei angegriffen, darunter die türkische Invasion in Afrin im Jahr 2018, die u.a. zur ethnischen Säuberung der ezidischen Dörfer führte. Weitere Angriffe seitens der Türkei fanden im Oktober 2019 auf Tel Abyad, November 2019 und Januar 2020 in Digure/Sinjar statt, wo zuletzt 4 Menschen, darunter der Kommandeur der ezidischen Selbstverteidigungsseinheiten Sinjar (YBS), Zerdest Singali, gezielt getötet wurde.
Der noch andauernde 74. Genozid und Femizid hat die Vernichtung der ezidischen Identität zum Ziel.
Die Existenz und Freiheit der Ezid*innen ist ein Dorn im Auge Erdogans. Hunderte Familien, vor allem aus Südkurdistan/Nordirak, sind in den letzten Jahren zurück nach Sinjar gekehrt. Zuletzt haben sich vor drei Tagen 50 Familien aus einem Lager in Südkurdistan/Nordirak auf den Weg nach Sinjar gemacht, wurden jedoch von Peschmerga-Kräften der südkurdischen Regierungspartei KRG aufgehalten. Es ist
somit kein Zufall, dass der völkerrechtswidrige Angriff zeit leich während der Rückkehr hunderter EzidInnen nach Sinjar gegen die Zivilbevölkerung stattgefunden hat.
Als Dachverband des Ezidischen Frauenrates e.V. hatten wir gemeinsam mit anderen ezidischen Institutionen und Persönlichkeiten sowohl in Deutschland als auch vor Ort in Sinjar wiederholt auf die Gefahr hingewiesen, dass insbesondere der türkische Staat mit seinen dschihadistischen Milizen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Zivilbevölkerung in Sengal, im Flüchtlingslager Maxmur, und der demokratischen Föderation in Nord-und Ostsyrien führt. Weder die Bundesregierung Deutschland noch die EU zeigte eine klare Haltung gegen den NATO Partner Türkei und dessen völkerrechtswidrige Angriffe. Weiterhin wird die Politik des Drei-Affen-Prinzips „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ betrieben.

Selbstbestimmung als Antwort auf Krieg und Gewalt

Wir alle hier leben gemeinsam in einer Welt. Diese Welt sollten wir auch alle gemeinsam gestalten können, sodass Menschenrechtsverletzungen, Genozide, Femizide nie wieder geschehen. Denn wir alle sind verantwortlich für die Welt, die wir der nachfolgenden Generation hinterlassen. Hier und jetzt, mit Blick auf die Zukunft, sollten wir alle handeln. Lassen wir uns als Menschen nicht teilen in arm und reich, in wir hier und die dort. Lasst uns gemeinsam, Generations- und Herkunftübergreifend gegen die Globalisierung des Krieges aufstehen und für den Frieden auf unserer Welt eintreten!
Wir fordern:
• Strafrechtliche Verfolgung der Täter, Anstifter, Beihelfer und Unterstützer des Genozids/Femizids,
national und international, insbesondere der Türkei und des IS!
• Die Einrichtung einer flugfreien Zone über Sinjar und Maxmur und ganz Kurdistan!
• Sofortige Beendigung des Femizids und Genozids in Sinjar und weltweit!
• Sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen an die Türkei und andere kriegsführende Kräfte

Kundgebung Samstag, 23.5. Rathausplatz, 16h: Freiheit für alle politischen Gefangenen – Gemeinsam gegen Faschismus, Nationalismus und Patriachat!

Während der Coronakrise sind insbesondere Menschen gefährdet, welche sich in Zwangsunterkünften nicht der Ansteckungsgefahr entziehen können. Das gilt für Geflüchtete in den Sammelunterkünften in
Deutschland, das gilt auch für die politischen Gefangenen in der Türkei und für die Flüchtlingslager in Griechenland. Hier wie dort wird die Teilhabe am Gesellschaftssystem durch Zwangsmaßnahmen verhindert, sowie das Leben der Insassen aufs Spiel gesetzt.
In Deutschland gehen dieser Tage Tausende auf die Straße, um Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit, zu verteidigen. Das ist gut so, aber es gilt höchste Aufmerksamkeit. Die bürgerlichen Rechte, die aufgrund der aktuellen Coronamaßnahmen in den Hintergrund treten, werden z. B. durch neue Polizeigesetze eingeschränkt.
Bürgerliche Rechte geraten durch die massive Lobbyarbeit der Industrie ins Ungleichgewicht. Während der Bundestag trotz steigender Lebensmittelpreise nicht dazu in der Lage ist, Harz 4 Aufstockungen zu beschließen, sammeln Großindustrien Kurzarbeitergelder ein – um ihren Aktionären Milliarden an Dividenden ausschütten zu können.
Während die Bundesregierung von einer Wohltat spricht, indem sie bis zu 50 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufgenommen hat, schauen die Verantwortlichen in dieser Regierung ungeniert zu, wie Corona in den völlig überbelegten Lagern Griechenlands Fuß fasst.
Ungeniert schauen sie zu, wie Hunderte Menschen im Mittelmeer ertrinken. Unbeeindruckt ließen sie zu, dass sich Hunderte Menschen in deutschen Lagern oder beim „Spargelernten“ infizieren. Unbeeindruckt von Zehntausenden politischen Gefangenen in der Türkei sponsorn sie mit Milliardenverträgen die despotische Politik des türkischen Diktators und rufen zum Urlaub in der Türkei auf.
Alternative Gesellschaftsmodelle, welche Perspektiven für ein demokratisches, geschlechtergerechtes, ökologisches und friedliches Zusammenleben aufzeigen, werden durch die Politik der Bundesregierung massiv verfolgt. Ein Beispiel dafür ist die Föderation Nord- und Ostsyrien. Alleine gelassen ohne internationale staatliche Unterstützung. Der türkische Staat unterbindet immer wieder den Zufluss lebensnotwendigen Wassers nach Rojava. In dieser Corona-Zeit ein unmenschlicher Akt. Zudem kommt die permanente Bedrohung der Bewohner*innen durch die dschihadistischen Söldnertruppen, die Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen an ihnen begehen, die mit dem türkischen Militär zusammenarbeiten. Die Bundesregierung schweigt und liefert weiterhin Waffen und Geld.

Freiheit für alle politischen Gefangenen
Dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Deutschland
Öffnung der EU – Außengrenzen, Auflösung der griechischen Flüchtlingslager
Bedingungsloses Grundeinkommen statt Unterstützung der Großindustrie
durch Staatsgelder
Schluss mit Waffenexporten aus der Bundesrepublik
Anerkennung der Selbstverwaltung der Föderation Nord- und Ostsyrien
Gemeinsam gegen Faschismus, Nationalismus und Patriachat!

Bringt Masken mit und haltet Abstand!

Solidarität mit der HDP! Kundgebung 16.5. 16h, Freiburg Europaplatz (beim Siegesdenkmal)

Seit den frühen Morgenstunden des 15.5.2020 rollt eine neue Repressionswelle durch Nordkurdistan. Nachdem bereits am Tag zuvor die Ko-Bürgermeister*innen von Sêrt (Siirt), Reşqelas (Iğdır), Misirc (Kurtalan) und Hawêl (Baykan) abgesetzt und festgenommen wurden, passierte nun das gleiche mit den Ko-Bürgermeister*innen von Vartinîs (Altınova) in der Provinz Mûş. Der gewähtle Bürgermeister Casım Budak wurde abgesetzt und festgenommen, an seiner Stelle wurde ein Regimebeamter eingesetzt. Auch hier ist die Stadtverwaltung von der Polizei umstellt.

Das System in der Türkei lässt das Modell der genderparitätischen Doppelspitze nicht zu, daher wird immer nur ein Ko-Bürgermeister – der offiziell mandatierte – abgesetzt. Da die Ko-Bürgermeister*innen de facto immer das Amt teilen, bedeutet die Absetzung eines Ko-Vorsitzenden de facto die Absetzung beider gewählten Repräsentant*innen.

Damit stehen mittlerweile 45 der 65 von der HDP bei den Kommunalwahlen im März 2019 gewonnenen Stadtverwaltungen unter Zwangsverwaltung. Bei sechs weiteren konnten die gewählten HDP-Politiker*innen ihr Amt gar nicht erst antreten.

Newroz Feuer 2020 in Freiburg …

Wegen des Corona Virus können wir dieses Jahr leider nicht alle gemeinsam feiern

wir wünschen Euch allen dennoch ein Gutes Newroz 2020

Li Freiburge şahiya Newroz‘e isal ji bo Virus a Corona hat betalkirin.
Newroz piroz be…

في هذه السنة و للأسف بسبب خطورة مرض كورونا لن نحتفل بعيد النوروز ولن نرقص حول النار المقدسة في مركز مدينة فرايبورغ.
ولكننا نقول لكم نوروزكم مبارك.

Newroza we pîroz be

Bu yilki Newroz kutlamasi Coronavirus nedeniyle İptal edildi

HEUTE Kundgebung, 19h Johanneskirche: Trauer und Wut wegen Terror in Hanau

Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen.

Wütend sind wir, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus in diesem Land nicht entschieden entgegenstellen: der NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke und nun der Terroranschlag in Hanau sind das Ergebnis einer staatlichen Politik, welche sich auf dem rechten Auge blind stellt. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung durch die Medien und Politiklandschaft bereiten den Nährboden für den rechten Terror in Deutschland.

In dieser schweren Stunde möchten wir nochmals allen Angehörigen der Opfer unser tiefstes Beileid bekunden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten ihnen.

Quelle: civaka azad

Kurdische VoKü im SUSI – Treff am Freitag, 7.2. ab 18h – diesmal 2. Teil Kurzfilme aus Rojava, Teil 1 am 6.2. im LiZ, 19h

Im Anschluss an die  kurdische VoKü / Küfa in SUSI am 7.2. ab 18h laden wir Euch, den Kurzfilmen des zweiten Teils der  Rojava Solidarity Screening Tour in Freiburg zu folgen. (Ca. ab 20h). Den ersten Teil könnt ihr am 6.2. ab 19h im LiZ in der Glümerstrasse anschauen.

KURDISH LENS – Rojava Solidarity Screening Tour

Copenhagen Underground im Rahmen ihrer Rojava Solidarity Screening Tour mit „KURDISH LENS“ in Freiburg vorbei. „KURDISH LENS“ zeigt vier kurze Geschichten in Form von Dokumentarfilmen. Die Geschichten von vier unabhängigen kurdischen Filmemacher*innen, stellen den kurdischen Kampf in den thematischen Formen des Widerstands, der Kunst, des Feminismus und des Antifaschismus dar. Sie werden auf zwei Tage Verteilt im Linken Zentrum ¡adelante! und im SUSI Café gezeigt.

Kurze Zusammenfassungen zu den einzelnen Filmen findet ihr im Text weiter unten.

Bei der Veranstaltungsreihe werden Spenden gesammelt. 100% des Erlöses werden an den Kurdischen Roten Halbmond überwiesen, um Einzelpersonen und Familien zu helfen, die nach dem türkischen Einmarsch in Rojava und seiner Fortsetzung durch die Besatzung und militärischer Aggression auf medizinische Unterstützung und Notunterkünfte angewiesen sind.

Wer die Veranstaltung nicht besuchen kann, Rojava jedoch trotzdem unterstützen möchte, hat die Möglichkeit eine Spende an folgende Adresse zu senden: https://www.paypal.me/heyvasor

Inhaltsangaben der Filme:
— 6. Februar 2020 – Linken Zentrum ¡adelante!

Nu Jin (New Life), 48:01 Min.
R: Veysi Altay
„Nu Jin dreht sich um ein YPJ-Bataillon in Kobane und erzählt die alltäglichen Geschichten der Frauen, die ihr Leben ausschließlich der Revolution gewidmet haben.“

— 7. Februar 2020 – SUSI Café

Qelershk (Rabe), 21:09 Min. R: Shukri Mahmood
„Einem jizidischem Maler gelingt die Flucht aus der Gefangenschaft des IS im Jahr 2014, aber nicht aus derren täglichen Bedrohung. Er widmet sich der Kunst, welche in erster Linie den kurdischen Kampf aber auch Kulturen und Regionen darstellt.“

My Clayey Conception, 3:00 Min R: Zanyar Muhammadineko
„Ein kurzes Videoporträt eines kurdischen Kriegsveteranen, der in seiner Arbeit mit Ton seinen Frieden findet.“
Evan: Eine Überlebensgeschichte, 18:50 Min. R: Rafiqfuad Yarahmadi

„Nach der Flucht eines Journalisten, der von der Front von Peschmarga berichtete, zeigt dieser (von seinem Übersetzer erstellte und auch geleitete) Dokumentarfilm die Schwierigkeiten des heutigen Asylverfahrens und den Druck auf Familien, die durch Grenzen und illegale Einwanderung getrennt sind.Über Copenhagen Underground:

Copenhagen Underground ist ein DIY-Kollektiv (mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark), das auf Spenden basierende Musik- und Filmveranstaltungen organisiert und deren Einnahmen humanitäre Initiativen, Aktivistengruppen, NGOs usw. unterstützt.

Vortrag und Diskussion mit dem Arzt Dr. Michael Wilk, #Freiburg 24.1. 19h (ACHTUNG RAUMÄNDERUNG! )

[UPDATE 2]

Der Vortrag von Michael Wilk findet in der

Mensa der Hebelschule

Engelbergerstr. 2

Eingang zur Eschholzstrasse

statt

[UPDATE 1]

Aufgrund von Kommunikationsproblemen klappt der Raum an der Uni nicht! Wir werden euch hier und auf http://tacker.fr informieren, sobald der Ausweichort geklärt ist

 

Der Arzt Dr. Michael Wilk ist seit 2014 regelmäßig im umkämpften Rojava (Nordsyrien). Er unterstützt dort die medizinische Versorgung und arbeitet eng mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva sor a kurd) zusammen. Aktuell berichtet er über die soziale und politische Situation im basisdemokratischen Rojava nach dem Einmarsch der Türkei im Oktober 2019.

In der nordsyrischen Region Rojava (Westkurdistan) wird seit 2012 eine basisdemokratische Selbstverwaltung aufgebaut. Ein kostenfreies Medizinsystem wurde eingerichtet. Ärztliche Versorgung wird unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Einkommen gewährt. Nach denselben basisdemokratischen Grundsätzen sind alle gesellschaftlichen Strukturen Rojavas organisiert. Frauen bilden eigene Komitees und sind auf allen sozialen Ebenen beteiligt.

Doch der syrische Bürgerkrieg, die Verteidigung gegen den Terror des Islamischen Staates (IS), das Embargo und vor allem die türkischen Militäroffensiven gegen Rojava stellen das basisdemokratische Gesundheitssystem vor fast unlösbare Aufgaben. Neben der medizinischen Regelversorgung erfordern die Kämpfe auch die Versorgung von zahlreichen verwundeten Kämpfer*innen und Flüchtlingen.

Hier der Flyer zum Download

Spendet für medizinische Hilfe

Beteiligt Euch an der aktuellen Spendenkampagne für den Gesundheitsaufbau in Rojava auf. Michael Wilk garantiert persönlich, dass 100 % Eurer Spenden für Projekte in Rojava verwendet werden.

Empfänger: Dr. M. Wilk
Bankverbindung/IBAN: DE77 5105 0015 0173 0709 39
(BIC NASSDE55XXX)
Verwendungszweck: Gesundheitsaufbau

Wir bitten Euch um Spenden ab 10,– Euro aufwärts. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden.

Bei der kurdischen VoKü am 3.1., ab 18h im SUSI – Treff wird eine Internationalistin des Jineolojikomitees Europa zur Lage und des Widerstandes der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien referieren

Freitag, 3.1.2020, ab 18:00 Uhr

 

Am 3. Januar erwartet euch bei der kurdischen Küfa im Susi-Café ein spannendes Programm mit einer Infoveranstaltung zur Lage und des Widerstandes der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien. Es wird eine Internationalistin des Jineolojikomitees Europa referieren.

Seit dem 9. Oktober greifen das türkische Militär und seine dschihadistischen Bodentruppen die selbstverwalteten Gebiete in Nord- und Ostsyrien (Rojava) an.

Dieser Krieg richtet sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung und gegen die emanzipatorischen Projekte, die in den letzten Jahren in Nord- und Ostsyrien aufgebaut wurden. Es zeigt sich einmal deutlicher, in diesem Krieg stehen sich Faschismus und Demokratie gegenüber.

Wir müssen verstehen dass dieser Angriff auf die Frauenrevolution ein Angriff gegen uns alle ist! Dieser Krieg geht uns alle an! Die Frauen in Nord- und Ostsyrien haben immer betont: „Wir führen unseren Kampf im Namen aller Frauen der Welt!“. Daher müssen wir diese Revolution auch kollektiv verteidigen!

Ort: SUSI-Treff , Vaubanallee 2, 79100 Freiburg

ab 18.00 Uhr kurdisches Essen

ab 19.30 Uhr Vortrag und Austausch, Vorstellen und Diskutieren von Perspektiven (auf Spendenbasis für die Fahrtkosten)