Spontan raus gegen den verbrecherischen Krieg der Türkei, gleich 18h Platz der Alten Synagoge

Hier die Termine für diese Woche (UPDATE) (2. UPDATE):

300 Menschen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihren Willen zum Widerstand gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf die Strasse getragen.

Am Samstag , 17h findet zusätzlich eine Demo am Platz der Alten Synagoge statt.

Wer will, kann aber auch immer noch nach Köln, zur bundesweiten Demos – allerdings wird kein Bus organisiert!

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Mehr als 500 Menschen tragen den Widerstand gegen den völkerrechtswidrigen Überfall auf Rojava auf die Strassen. Morgen 14h30 bei der BZ und 15h beim SWR

Laut, stark und deutlich haben heute Abend mehr als 500 Menschen ihren Protest gegen den Krieg der Türkei gezeigt. Morgen geht es weiter.

Den Medien kommt eine zentrale Bedeutung  in ihrer Berichterstattung in diesem Krieg zu. Es handelt sich dabei nicht „nur“ um Zahlen. Es geht um Menschenleben -es geht um Menschenleben deren Tod mit einfachsten Mitteln vermeidbar gewesen wäre. Es geht um eine friedliche und gerechte Form des Zusammenlebens in einer pluralen, vielfältigen Gesellschaft, welche durch den Faschismus der Türkei zerstört werden soll.

Es geht um den Angriff auf den einzigen Ort im Mittleren Osten, an dem Menschen ein geschlechtergerechtes, multiethnisches, basisdemokratisches Experiment verwirklichten, welches Perspektiven für ein friedliches Miteinander  entwickelt hat.

Wir werden nicht zulassen, dass diese Hoffnung zerstört, weder durch den türkischen Staat nocht durch die Mithilfe des Bundesrepublik durch Waffenlieferungen und Finanzierungsbeihilfen.

Rojava statt Krieg, Termine diese Woche in Freiburg, Mo 14.10, Demo 17h Platz der Alten Synagoge

Seit einigen Tagen wird Rojava von der türkischen Armee angegriffen. 100 000 Menschen sind bereits auf der Flucht. Die Türkei wird von Deutschland mit gigantischen Waffenlieferungen (Beispiel: Firma Northrop Grumman Litef GmbH in Freiburg) versorgt!

Es ist ein weiterer völkerrechtswidriger Versuch der Türkei gegen das demokratische und föderale Projekt in Nordsyrien vorzugehen.

Dieses hat in den vergangenen Jahren weltweit viel Sympathie und

Solidarität erfahren, nicht zuletzt durch das Bekämpfen des

Islamischen Staates. Es ist der Versuch eines Gesellschaftssystemes für Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit im Nahen Osten, das nun in Gefahr ist.

HÄNDE WEG VON ROJAVA!

Sofortiges Ende der deutschen Rüstungsexporte in die Türkei und überhaupt!!

Der Widerstand braucht Unterstützung:

  • Montag, 14.10.2019 Demo, 17 Uhr, Platz der Alten Synagoge;

  • Dienstag, 15.10.2019 Kundgebung vor der Badischen Zeitung 14.30 Uhr und vor dem Südwestfunk 15 Uhr;

  • Mittwoch,16.10.19 Pressekonferenz 11 Uhr, Demokratischer Kurdischer Verein, Karlsruherstr.50;

  • Donnerstag, 17.10.19 Kundgebung 17.30 Uhr, Rathaus im Stühlinger;

  • Freitag 18.10.19 Demo, 18 Uhr, Platz der Alten Synagoge;

  • Samstag, 19.10.19 Demo 17 Uhr Platz der Alten Synagoge – es findet zudem eine bundesweite Demo in Köln statt

  • auf weitere Termine achten;

Widerstand braucht auch Geld:

medico international unterstützt Projekte vor Ort:

DE 21 5005 0201 0000 0018 00, Stichwort: Rojava

Hier noch Material, Plakate, Flyer …

plakat farbe

Bericht einer Internationalistin aus Rojava vom 12.10

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe suchenden nach einer freien Welt,

ich schicke euch diese nachricht aus rojava.
ich bin hierher gefahren, weil ich die revolution und vor allem die revolution der frauen sehen, erleben, erfahren wollte. Weil ich verstehen wollte was wir von diesem ort, diesem raum, den menschen und der bewegung hier lernen können.

„Bericht einer Internationalistin aus Rojava vom 12.10“ weiterlesen

Demo, heute 12.10. 18h15 Platz der Alten Synagoge und Pressemitteilung der Initiative „Schule für Kobane“ zur aktuellen Invasion

Demo, heute 12.10. 18h15 Platz der Alten Synagoge

Liebe Unterstützer*innen, Interessierte,
die aktuelle Lage an der türkisch-syrischen Grenze bringt mich dazu, den Newsletter unserer Initiative noch einmal zu aktivieren.
Wie Ihr/Sie den Medien entnehmen konntet, hat der Angriff der Türkei auf Westkurdistan / Rojava in Nordsyrien begonnen. Heute ist der zweite Tag der Bombardierung und es sollen schon bis zu 100.000 Menschen auf der Flucht sein. Vergessen wir nicht: von Rojava / Westkurdistan aus wurde die Türkei nie angegriffen oder bedroht. Ganz im Gegenteil: viele syrische Binnenflüchtlinge haben hier Zuflucht gefunden und ein (für syrische Verhältnisse) sicheres, demokratisches und friedliches Leben geführt. Der Bau der Schule in Kobanê war ja unser Beitrag hierzu! All das ist jetzt in Gefahr.
Wie schon vor 1,5 Jahren bei der Besetzung von Afrin greift die türkische Luftwaffe zivile Ziele an, während türkische Soldaten gemeinsam mit dschihadistischen Söldnern (darunter auch AQ- und ISIS-Kämpfer) am Boden vorstoßen. Ein ungleicher Kampf, denn die kurdisch-christlich-arabische SDF verfügt fast nur über leichte Waffen.
Erklärtes Ziel des völkerrechtswidrigen Angriffes ist die Vertreibung der kurdischen und christlichen Bevölkerung (3-4 Millionen Menschen) um bis zu 3 Millionen arabische Syrer*innen anzusiedeln, die zur Zeit in der Türkei leben. Es handelt sich zweifelsfrei um geplante und angekündigte ethnische Vertreibungen von gigantischem Ausmaß.
Gestern und heute wurde auch Kobanê beschossen. Es gab Zerstörungen in der Innenstadt (Wohnhäuser), über die Anzahl der Opfer ist uns nichts bekannt. Die von uns gebaute Schule ist bisher unbeschädigt. Wir können davon ausgehen, dass der Luftschutzkeller eine wichtige Funktion erfüllt und vielen Menschen Zuflucht bietet.
Um die türkischen Angriffe zu stoppen gibt es zahlreiche Petitionen, Kundgebungen und Demonstrationen. Auch wenn man nicht immer mit allem einverstanden ist, was dort gefordert wird, so möchte ich Sie und Euch doch dazu aufrufen, Teil dieser Protestbewegung zu sein. Aus Rojava / Westkurdistan erreicht uns immer wieder die Botschaft, dass die weltweiten Proteste gegen diesen Angriffskrieg die größte Hoffnung für die Menschen dort sind.
Privat twittere ich unter @mathof47 zur aktuellen Lage, falls dem jemand folgen möchte.
Die nächsten beiden Lesungen aus meinem Buch „Kurdistan von Anfang an“ (16.10.2019 in Berlin und am 18.10.2019 in Gießen) werden auch Bezug nehmen auf die aktuelle Lage in Kobanê und ganz Rojava.
Lassen wir Kobanê nicht allein, die Menschen dort brauchen unsere Solidarität.
Mit traurigen, dennoch herzlichen Grüßen,
Ihr/Euer Matthias Hofmann

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Mehr als 400 Menschen demonstrieren gegen den verbrecherischen Krieg der Türkei in Freiburgs Innenstadt

Pressemitteilung des Kurdischen Demokratischen Gesellschaftszentrums Freiburg
„Unterschiedliche Gruppierungen aus Freiburg hatten für 17 Uhr zum Platz der Alten Synagoge mobilisiert, um gegen den Krieg der Türkei gegen Rojava zu protestieren. Dies ist, wie in mindestens dreissig anderen
Städten Deutschlands, die vierte Demonstration in Folge – mit einer täglich wachsenden Zahl von Teilnehmer*innen. 440 Menschen aller Altersgruppen schlossen sich heute nach Angaben der Polizei dem Aufruf an und formierten sich nach einer Auftaktkundgebung zu einer Demonstration, die lautstark durch die Freiburger Innenstadt lief. Sie riefen Parolen wie beispielsweise „Bijî berxwedana Rojava“ „Es lebe der Widerstand in Rojava“ und „Deutsche Panzer raus aus Kurdistan“ oder „Hoch die Internationale Solidarität“. Die Passant*innen wurden außerdem mit Flugblättern über den Inhalt der Demonstration informiert. Für die morgige Demonstration um 18h15 am Platz der Alten Synagoge gegen die ölkerrechtswidrige Invasion der Türkei in den Norden Syriens werden
mehr als 600 Teilnehmer*innen erwartet.“

Widerstand in Rojava, 11.10.

Nochmal zur Erinnerung:

Bitte unterzeichnet https://offenerbriefmilitaeroffensive.wordpress.com

Share: https://twitter.com/RISEUP4R0JAVA/status/1182423162119741445

Day 2 Summary: Historical resistance of Rojava against the fascist Nato army Turkey

Also on the 2nd day of the occupation offensive the fascist Turkish army and its Islamist mercenaries further intensified their barbaric attacks against the civilian population of Northern Syria. „Widerstand in Rojava, 11.10.“ weiterlesen

Widerstand in Rojava, 10.10, Bericht von make rojava green again

Heute, 10.10. Demo am Platz der Alten Synagoge

Kriegsflugzeuge donnern über unsere Köpfe und zum ersten Mal seit Beginn der Revolution hören wir wie nur einigen Kilometer von uns entfernt Bomben auf die Stadt Derik fallen. Einige Freund*innen rufen an, auch in anderen Städten ist die Situation angespannt, auch dort fallen Bomben. Der türkische Staat bedroht seit langem die ökosozialistische Revolution, die in Rojava stattfindet, und heute sind ihre Bedrohungen Realität geworden. Es ist keine Überraschung, wir hatten diesen Tag schon seit Monaten erwartet. Wir sind bereit und werden diese Revolution verteidigen. „Widerstand in Rojava, 10.10, Bericht von make rojava green again“ weiterlesen