Vortrag und Diskussion mit dem Arzt Dr. Michael Wilk, #Freiburg 24.1. 19h (ACHTUNG RAUMÄNDERUNG! )

[UPDATE 2]

Der Vortrag von Michael Wilk findet in der

Mensa der Hebelschule

Engelbergerstr. 2

Eingang zur Eschholzstrasse

statt

[UPDATE 1]

Aufgrund von Kommunikationsproblemen klappt der Raum an der Uni nicht! Wir werden euch hier und auf http://tacker.fr informieren, sobald der Ausweichort geklärt ist

 

Der Arzt Dr. Michael Wilk ist seit 2014 regelmäßig im umkämpften Rojava (Nordsyrien). Er unterstützt dort die medizinische Versorgung und arbeitet eng mit dem Kurdischen Roten Halbmond (Heyva sor a kurd) zusammen. Aktuell berichtet er über die soziale und politische Situation im basisdemokratischen Rojava nach dem Einmarsch der Türkei im Oktober 2019.

In der nordsyrischen Region Rojava (Westkurdistan) wird seit 2012 eine basisdemokratische Selbstverwaltung aufgebaut. Ein kostenfreies Medizinsystem wurde eingerichtet. Ärztliche Versorgung wird unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Einkommen gewährt. Nach denselben basisdemokratischen Grundsätzen sind alle gesellschaftlichen Strukturen Rojavas organisiert. Frauen bilden eigene Komitees und sind auf allen sozialen Ebenen beteiligt.

Doch der syrische Bürgerkrieg, die Verteidigung gegen den Terror des Islamischen Staates (IS), das Embargo und vor allem die türkischen Militäroffensiven gegen Rojava stellen das basisdemokratische Gesundheitssystem vor fast unlösbare Aufgaben. Neben der medizinischen Regelversorgung erfordern die Kämpfe auch die Versorgung von zahlreichen verwundeten Kämpfer*innen und Flüchtlingen.

Hier der Flyer zum Download

Spendet für medizinische Hilfe

Beteiligt Euch an der aktuellen Spendenkampagne für den Gesundheitsaufbau in Rojava auf. Michael Wilk garantiert persönlich, dass 100 % Eurer Spenden für Projekte in Rojava verwendet werden.

Empfänger: Dr. M. Wilk
Bankverbindung/IBAN: DE77 5105 0015 0173 0709 39
(BIC NASSDE55XXX)
Verwendungszweck: Gesundheitsaufbau

Wir bitten Euch um Spenden ab 10,– Euro aufwärts. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden.

Bei der kurdischen VoKü am 3.1., ab 18h im SUSI – Treff wird eine Internationalistin des Jineolojikomitees Europa zur Lage und des Widerstandes der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien referieren

Freitag, 3.1.2020, ab 18:00 Uhr

 

Am 3. Januar erwartet euch bei der kurdischen Küfa im Susi-Café ein spannendes Programm mit einer Infoveranstaltung zur Lage und des Widerstandes der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien. Es wird eine Internationalistin des Jineolojikomitees Europa referieren.

Seit dem 9. Oktober greifen das türkische Militär und seine dschihadistischen Bodentruppen die selbstverwalteten Gebiete in Nord- und Ostsyrien (Rojava) an.

Dieser Krieg richtet sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung und gegen die emanzipatorischen Projekte, die in den letzten Jahren in Nord- und Ostsyrien aufgebaut wurden. Es zeigt sich einmal deutlicher, in diesem Krieg stehen sich Faschismus und Demokratie gegenüber.

Wir müssen verstehen dass dieser Angriff auf die Frauenrevolution ein Angriff gegen uns alle ist! Dieser Krieg geht uns alle an! Die Frauen in Nord- und Ostsyrien haben immer betont: „Wir führen unseren Kampf im Namen aller Frauen der Welt!“. Daher müssen wir diese Revolution auch kollektiv verteidigen!

Ort: SUSI-Treff , Vaubanallee 2, 79100 Freiburg

ab 18.00 Uhr kurdisches Essen

ab 19.30 Uhr Vortrag und Austausch, Vorstellen und Diskutieren von Perspektiven (auf Spendenbasis für die Fahrtkosten)