Krieg stoppen – Umwelt schützen! Demo, Samstag 30.11. 16h Platz der Alten Synagoge

Mitten im Chaos des syrischen Bürgerkriegs hat sich im Norden und Osten des Landes ein demokratisches, geschlechtergerechtes und multiethnisches Gesellschaftsprojekt gebildet. Die kurdische, christliche und arabische Bevölkerung hat ein friedliches und selbstverwaltetes Zusammenleben entwickelt.
Inspiriert von den Ideen des kurdischen Vordenkers Abdullah Öcalan hat in diesem Zusammenleben auch der ökologische Gedanke einen festen Platz.
So wurden beispielsweise unter dem Motto „Make Rojava green again!“ tausende Bäume in der Region gepflanzt und die Landwirtschaft teilweise umgestellt und diversifiziert.
Diese demokratische und ökologische Hoffnung für Syrien wird nun von der autoritären türkischen Regierung und ihren dschihadistischen Verbündeten in Grund und Boden gebombt. Tausende Menschen, vor allem Frauen und Kinder, mussten fliehen, hunderte Kämpfer*innen der Demokratischen Kräfte Syriens wurden bereits getötet.
Neben dem Tod und der Vertreibung Tausender und dem Wiedererstarken der Terrormiliz IS hat dieser Krieg auch massive Umweltschäden zur Folge.
Die Umwelt- und Klimaschutzbemühungen der letzten Jahre werden vom türkischen Staat zunichte gemacht, der auch im eigenen Land mit massiver Repression gegen die Umweltbewegung und jegliche andere Opposition vorgeht.
Der Kampf gegen die Zerstörung der Natur und der Kampf gegen die Zerstörung des fortschrittlichen Gesellschaftsprojekts in Rojava gehören zusammen! Lasst uns deshalb gemeinsam für die Bewahrung der Umwelt und Frieden für die Menschen in Rojava auf die Straße gehen!
Dieser Aufruf wird mit getragen von folgenden Freiburger Umweltgruppen:
    EKiB
    Fossil Free
    Friday for Future Freiburg

Frauen* im Widerstand: Gegen Alltagskrieg und Kriegsalltag – und weitere Termine gegen den Überfall auf Rojava

25.11. Frauen* im Widerstand: Gegen Alltagskrieg und Kriegsalltag

Kundgebung 16 Uhr Platz der Alten Synagoge
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen*: Ob verbal, physisch oder psychisch, Gewalt gegen Frauen* ist systemisch und geschlechterspezifisch! Sie ist Ausdruck des Patriarchats und allgegenwärtig.
Wir möchten den Opfern gedenken und uns gleichzeitig ermutigen, der Unterdrückung den täglichen Kampf anzusagen. In unserer Aktion präsentieren wir die Einzelgeschichten verschiedenerWiderständler*innen,um sie zu würdigen. Aber auch um sie als Vorbilder zu nehmen, Mut zu fassen und um Frauen*solidarität zu leben.
Wir rufen auf zum Widerstand gegen das Patriarchat und allen anderen Unterdrückungsformen!

27.11.  Wolfgang Landgraeber und Jürgen Grässlin: Profiteure der Abschottung (im Rahmen der Freiburger Friedenswoche)

19h Uni KG II, HS 2006
Angesichts bestehender Spannungen und großer Gefahren für Demokratie, sozialer Sicherheit und Demokratie, muss eine Politik der Vernunft, die Entspannung und Verständigung sucht, oberstes Gebot einer konkreten Friedenspolitik sein. Weitere Eskalationen und Konfrontationen zwischen der Nato und Russland sowie USA und China müssen verhindert werden. Das derzeitige Säbelrasseln kann die Lage verschärfen und vorhandenes Vertrauen untergraben. Wir wollen mit unseren Vortrags-Veranstaltungen über derzeitige aktuelle Themen wie Flüchtlinge, Rüstungsexporte, Völkerrecht und Militarisierung informieren. Die Referent*innen bringen auch Alternativen und Möglichkeiten ziviler Lösungen zur Sprache.
30.11. 16h Platz der Alten Synagoge Demo gegen den türkischen Überfall auf Rojava: Umwelt retten heisst Kriege stoppen!
In der Klimakrise versucht die Politik und Wirtschaft ihre faulen Kompromisse als große Lösungen zu präsentieren. Und im Krieg in Rojava feiern sich die globalen Mächte als Friedensbringer, während weiterhin Bomben aus türkischen NATO Flugzeugen auf Menschen fallen und die Natur zerstören. Wir alle, die auf den Straßen protestieren wissen, wirkliche Klimagerechtigkeit und weltweiter Frieden kann nur durch einem grundsätzlichen Systemwandel erreicht werden.

1.12. Solidarität im Kampf gegen den Krieg

Lahr 14 Uhr, Vogesenstrasse

Musikveranstaltung mit Tanz und Essen und Information
Für eine gemeinsame Hinfahrt ist der Treffpunkt 13h beim Kurdischen Gesellschaftszentrum, Karlsruherstrasse 50

2.12. Diskussionsveranstaltung mit Anselm Schindler „Hoch die internationale Solidarität mit Kurdistan! Aber wie?“

19.30 Uhr im LIZ Glümerstrasse

von Make Rojava Green Again,

6.12. Kurdische Küfa/ VoKü im SUSI – Treff

17h30 kleiner Soliflohmarkt
ab ca. 20h15 Film „Commander Arian“ In ihrer Dokumentation Commander Arian setzt sich Regisseurin Alba Sotorra mit der kurdischen Kommandeurin Arian der Women’s Protection Unit im Kampf gegen den Islamischen Staat auseinander, die von fünf Kugeln getroffen wurde.

8.12. 11-19 Uhr NixMas

ab 11h am Stühlinger Kirchplatz

  • kurdischer Stand mit Süßem und Getränken,

Vortrag von Ali Cicek, Nahost – Experte des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit aus Berlin liefert uns kenntnisreiche Einblicke in die aktuelle Entwicklung des Angriffskriegs der Türkei auf das Selbstverwaltungsprojekt Rojava und zeigt Perspektiven im Kampf gegen die geostrategischen Machtinteressen autoritärer Staaten auf.

9.12. Vortrag und Diskussion mit Ali Cicek, Nahost – Experte des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit Deutschland: *Krieg gegen Rojava*- aktuelle Lage und Widerstand

Uni, Hörsaal 1006, in Zusammenarbeit mit dem Referat gegen Faschismus

Am 9. Oktober begann die Türkei unter dem Schirm der NATO

und Russlands ihren Angriffskrieg auf die verbliebenen Kantone Rojavas. Erneut sind Flucht, Vertreibung, Verschleppungen und andere Menschenrechtsverletzungen, ein Wiederaufleben des IS und die ökonomische Beschlagnahme der Produktionsmittel der lokalen Bevölkerung die Folgen.
Die „Lösungen“ und „Verhandlungen“ der regionalen und globalen Machthabenden dienen nur eigenen Interessen und finden ohne die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und ihrer gewählten Vertretungen statt.
Wie geht die Selbstverwaltung von Nordostsyrien mit der aktuellen Lage um? Wie ist die Situation in den Lagern der Geflüchteten? Was ist mit den vielfältigen Strukturen dieses basisdemokratischen, feministischen
und ökologischen Projektes? Wie steht es um den Widerstand vor Ort?
Diesen und vielen weiteren Fragen versuchen wir nachzugehen.

24.1. Diskussionsveranstaltung mit Michael Wilk

Der Allgemeinmediziner und Psychotherapeut aus Wiesbaden engagiert sich schon seit Jahrzehnten als leitender Notarzt und für Flüchtlinge. In den letzten Jahren reiste er auch immer wieder nach Syrien. Zuletzt war Michael Wilk während des Überfalls der Türkei in Rojava.
Details über Ort, Zeit und

Inhalt folgen.

Aktionen gegen die Besatzung Rojavas: Film Commander Arian (Freitag, 18h30) und Demo (Samstag, 16h)

Freitag, 15.11.18h30

Demokratisches Kurdisches Gesellschaftszentrum, Karlsruherstr. 50

Film: Commander Arian (OmeU)

In Alba Sotorras Erzählung von Emanzipation und Freiheit führt die 30-jährige Kommandantin Arian an der Front des Syrienkrieges  ein Bataillon von Frauen in Richtung der Stadt Kobane, um die Bevölkerung aus dem Einfluss des IS zu befreien. Als der Krieg in Syrien ausbrach, gründete eine Gruppe von Frauen aus dem kurdischen Widerstand die YPJ – Frauen Verteidigungseinheit. Arian, die in jungen Jahren den schrecklichen Umgang mit  Opfern sexueller Übergriffe miterlebt hat, leitet die Einheit und widmet ihr Leben dem Kampf gegen ISIS. Als die YPJ ihrem Ziel näher kommt, fleht sie ihre Kameraden an, die wahre Bedeutung ihres Kampfes zu entdecken: die Freiheit für die nächste Generation von Frauen. Sotorra hat uneingeschrenkten Zugang zur Kommandeurin und ihrer Truppe, einschließlich heikler Szenen, in denen sie sich von mehreren Schusswunden erholt, und fertigt auf brillante Weise ein packendes Porträt einer Frau und ihrer Mission.

Samstag, 16.11. 16h

Platz der Alten Synagoge

Demonstration gegen den Krieg in Rojava

Im gesamten November finden ab jetzt jeden Samstags Demos um 16h am Platz der Alten Synagoge statt!!!

Türkei raus aus Kurdistan,
Erdogan vors Kriegsverbrechergericht
Schluss mit dem verbrecherischen Kriegstreiben der Türkei
Schluss mit der Unterstützung durch die Bundesrepublik