HEUTE Kundgebung, 19h Johanneskirche: Trauer und Wut wegen Terror in Hanau

Wir sind traurig und wir sind wütend. Traurig sind wir, weil unsere Gedanken nach der gestrigen Nacht bei den Angehörigen der Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau sind. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Opfer kurdischer Herkunft. Ihre Angehörigen versammeln sich gegenwärtig im Kurdischen Kulturzentrum in Hanau, wo zahlreiche Menschen in dieser schweren Stunde an ihrer Seite stehen und ihren Schmerz teilen.

Wütend sind wir, weil die politischen Verantwortlichen in diesem Land sich rechten Netzwerken und Rechtsterrorismus in diesem Land nicht entschieden entgegenstellen: der NSU, der Anschlag von Halle, der Mord an Walter Lübcke und nun der Terroranschlag in Hanau sind das Ergebnis einer staatlichen Politik, welche sich auf dem rechten Auge blind stellt. Die politische Rhetorik der AfD und ihre Verharmlosung durch die Medien und Politiklandschaft bereiten den Nährboden für den rechten Terror in Deutschland.

In dieser schweren Stunde möchten wir nochmals allen Angehörigen der Opfer unser tiefstes Beileid bekunden. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten ihnen.

Quelle: civaka azad

Kurdische VoKü im SUSI – Treff am Freitag, 7.2. ab 18h – diesmal 2. Teil Kurzfilme aus Rojava, Teil 1 am 6.2. im LiZ, 19h

Im Anschluss an die  kurdische VoKü / Küfa in SUSI am 7.2. ab 18h laden wir Euch, den Kurzfilmen des zweiten Teils der  Rojava Solidarity Screening Tour in Freiburg zu folgen. (Ca. ab 20h). Den ersten Teil könnt ihr am 6.2. ab 19h im LiZ in der Glümerstrasse anschauen.

KURDISH LENS – Rojava Solidarity Screening Tour

Copenhagen Underground im Rahmen ihrer Rojava Solidarity Screening Tour mit „KURDISH LENS“ in Freiburg vorbei. „KURDISH LENS“ zeigt vier kurze Geschichten in Form von Dokumentarfilmen. Die Geschichten von vier unabhängigen kurdischen Filmemacher*innen, stellen den kurdischen Kampf in den thematischen Formen des Widerstands, der Kunst, des Feminismus und des Antifaschismus dar. Sie werden auf zwei Tage Verteilt im Linken Zentrum ¡adelante! und im SUSI Café gezeigt.

Kurze Zusammenfassungen zu den einzelnen Filmen findet ihr im Text weiter unten.

Bei der Veranstaltungsreihe werden Spenden gesammelt. 100% des Erlöses werden an den Kurdischen Roten Halbmond überwiesen, um Einzelpersonen und Familien zu helfen, die nach dem türkischen Einmarsch in Rojava und seiner Fortsetzung durch die Besatzung und militärischer Aggression auf medizinische Unterstützung und Notunterkünfte angewiesen sind.

Wer die Veranstaltung nicht besuchen kann, Rojava jedoch trotzdem unterstützen möchte, hat die Möglichkeit eine Spende an folgende Adresse zu senden: https://www.paypal.me/heyvasor

Inhaltsangaben der Filme:
— 6. Februar 2020 – Linken Zentrum ¡adelante!

Nu Jin (New Life), 48:01 Min.
R: Veysi Altay
„Nu Jin dreht sich um ein YPJ-Bataillon in Kobane und erzählt die alltäglichen Geschichten der Frauen, die ihr Leben ausschließlich der Revolution gewidmet haben.“

— 7. Februar 2020 – SUSI Café

Qelershk (Rabe), 21:09 Min. R: Shukri Mahmood
„Einem jizidischem Maler gelingt die Flucht aus der Gefangenschaft des IS im Jahr 2014, aber nicht aus derren täglichen Bedrohung. Er widmet sich der Kunst, welche in erster Linie den kurdischen Kampf aber auch Kulturen und Regionen darstellt.“

My Clayey Conception, 3:00 Min R: Zanyar Muhammadineko
„Ein kurzes Videoporträt eines kurdischen Kriegsveteranen, der in seiner Arbeit mit Ton seinen Frieden findet.“
Evan: Eine Überlebensgeschichte, 18:50 Min. R: Rafiqfuad Yarahmadi

„Nach der Flucht eines Journalisten, der von der Front von Peschmarga berichtete, zeigt dieser (von seinem Übersetzer erstellte und auch geleitete) Dokumentarfilm die Schwierigkeiten des heutigen Asylverfahrens und den Druck auf Familien, die durch Grenzen und illegale Einwanderung getrennt sind.Über Copenhagen Underground:

Copenhagen Underground ist ein DIY-Kollektiv (mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark), das auf Spenden basierende Musik- und Filmveranstaltungen organisiert und deren Einnahmen humanitäre Initiativen, Aktivistengruppen, NGOs usw. unterstützt.